Die Zukunft heißt auch Print: Nur jeder Fünfte kann sich eine Welt ohne gedruckte Medien vorstellen
Die Zukunft von Printmedien ist laut einer aktuellen Studie zur Mediennutzung positiver als erwartet. Danach lesen 69 Prozent der Deutschen auch bei einem alternativen Internetangebot gerne herkömmliche Zeitschriften. Selbst bei einer Betrachtung der jungen Zielgruppe zeigen sich ähnliche Ergebnisse. Laut Studie zeichnet sich kein Abwärtstrend ab. Ähnliches gilt danach auch für die Rezeption von Zeitungen: Nahezu unverändert lesen 70 Prozent ihre Lieblingszeitung in gedruckter Form, nur 23 Prozent digital am Computer. Im internationalen Vergleich zeigen sich die Deutschen damit treuer gegenüber den Printmedien als Leser in anderen Ländern.
Bestätigt wird durch die Studie der Vormarsch von Smartphones. In 2010 hat sich die Zahl in deutschen Haushalten erneut verdoppelt, jeder vierte deutsche Haushalt verfügt über mindestens ein Smartphone. Dabei nutzt jeder Zweite der jungen Zielgruppe bereits mobiles Entertainment. Allerdings werden die technischen Möglichkeiten der Endgeräte noch nicht ausgeschöpft, die Nutzung zu Kommunikationszwecken steht im Fokus.
Das soziale Netzwerke an Beliebtheit gewinnen, wird ebenfalls durch die Ergebnisse der Studie bestätigt: 37 Prozent der Befragten bzw. 69 Prozent der 14- bis 27-Jährigen sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk, 57 Prozent der Mitglieder nutzen die Netzwerke zur Realtime-Kommunikation.
Die Pressemitteilung zum Deloitte-Report "State of the Media Democracy - auf dem Weg in die interaktive Mediengesellschaft" finden Sie hier.

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