Zeitschriftentage des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)
18.11.2008
Der VDZ-Päsident Hubert Burda warnte vor einer zu starken Schwarzmalerei der Medien in Zeiten der Finanzkrise.
In der anschließenden Diskussionsrunde zu den Konsequenzen der Finanzkrise für die Werbe- und Medienindustrie zeigten sich die beteiligten Verlagsmanager einig in der Feststellung, dass Print auch künftig einen festen Platz in den sich weiter fragmentierenden Medienmärkten haben werde. Allerdings müssten die Verlagsunternehmen neben der notwendigen Effizienzsteigerung die Herausforderungen der Digitalisierung offensiv annehmen, Kostenüberprüfung betreiben und zusammen mit den Grossisten gemeinsame Anstrengungen in der Optimierung des Vertriebs in Angriff nehmen. Auch selbstkritische Töne wurden laut: Zu viele Me-too-Titel zu Billigstpreisen verstopfen den Marktzugang und irritieren die Käufer – hier müssen die Verlage sich selbst in die Pflicht nehmen, so ein Verlagsmanager.
Heute finden u. a. mehrere parallele Diskussionspanels zu den Themen "Kein Stein auf dem anderen? Werbemärkte im Umbruch - wie sollten Vermarkter reagieren?", "Neukundengewinnung im Pressevertrieb", "Erfolgreiches Online Brand Building", "Wachstumsmarkt Veranstaltungen" sowie "Expansion Ausland" statt. Es folgen die Mitgliederversammlungen der drei VDZ-Fachverbände Publikumszeitschriften, Fachpresse und Konfessionelle Presse. Die Zeitschriftentage werden durch die Publishers' Night, einer Galaveranstaltung, abgeschlossen.
Quelle: http://www.vdz.de
Weitere Informationen: http://www.vdz.de/zeitschriftentage/

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