Ingolstädter Donaukurier protestiert gegen Vorratsdatenspeicherung
03.11.2007
03.11.2007
Mit einer geschwärzten Titelseite der Samstagsausgabe des Donaukurier aus Ingolstadt setzen Verlag und Redaktion ihre Abwehrhaltung gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung visuell in Szene. Man wolle ein Zeichen gegen den Abbau von Grundrechten setzen, heißt es aus dem Verlag.
Die große Koalition wird als „Totengräber der Freiheit“ bezeichnet, da die flächendeckende Speicherung der Verbindungsdaten ein massiver Eingriff in die Grundrechte der Bürger sei. Journalisten werden durch die Vorratsdatenspeicherung zu „Geheimnisträgern zweiter Klasse“. Wenn die Kommunikation der Journalisten überwacht wird, sei investigativer Journalismus unmöglich, da kein Informantenschutz mehr sichergestellt werden könne.

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