Nach OECD-Bildungsstudie: Auch Medien sollen ihre Möglichkeiten nutzen

18.09.2007

18.09.2007

Auch die heute veröffentlichte OECD-Studie zur Bildungsrealität zeigt ein negatives Bild von Deutschland. Aus dem aktuellen Report ergibt sich insbesondere auch eine zu geringe Akademikerquote, die zu einem erheblichen Fachkräftemangel führen kann. Insgesamt ist das Interesse an Ausbildung und Bildung unter Jugendlichen in Deutschland zu gering.

Nach Ansicht der Deutschen Fachjournalisten-Schule können die Medien dazu beitragen, gerade auch unter jüngeren Rezipienten ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Wissen in der Wissensgesellschaft zu schaffen.

Auf dem Deutschen Fachjournalisten-Kongress im vergangenen Jahr hat die Paneldiskussion „Bildungsjournalismus: Journalismus als Bildungsinstanz – Bildung als Berichterstattungsfeld?“ aufgezeigt, dass sich die Medien derzeit auf eine Kritik der Bildungsinstitutionen beschränken und sich selbst zu wenig als Bildungsinstanz verstehen. Neben Familie, Schule und Beruf stellen die Medien eine lebenslange Sozialisierungsinstanz dar, die momentan ihre Möglichkeiten zur Bildung ihrer Rezipienten zu wenig nutzt.