Verleihung des ersten MATHEON-Medienpreis auf dem Deutschen Fachjournalisten Kongress

31.08.2006

31.08.2006

Mit dem erstmals ausgeschriebenen Medienpreis für Nachwuchsjournalisten will das DFG-Forschungszentrum junge Journalisten für Themen aus der angewandten Mathematik interessieren und begeistern. Am 8. September 2006 werden die drei Preise im Rahmen des Deutschen Fachjournalisten-Kongresses in Berlin verliehen.

Zu Beginn dieses Jahres hat das DFG-Forschungszentrum MATHEON erstmals einen Medienpreis für Nachwuchsjournalisten ausgeschrieben. Medienpartner ist die Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft". Jetzt hat sich die Jury entschieden und drei Preisträger gekürt. Einen 1. Preis in Höhe von 1.500 Euro bekommt Sascha Karberg aus Berlin für seinen Beitrag "Logistische Schwärmerei", den 2. Preis in Höhe von 1.000 Euro erhält Reinhard Huschke aus Freiburg für seinen Artikel "Weniger warten in der U-Bahn", den 3. Preis in Höhe von 500 Euro erhält Maren Wernecke aus Rheinfelden für den Beitrag "Das berechnete Gesicht". Die Preise werden am

8. September 2006, ca. 18.00 Uhr
im Rahmen des Deutschen Fachjournalisten Kongress
im Estrel Berlin, Sonnenallee 225, 12057 Berlin

verliehen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Der MATHEON-Medienpreis wurde ausgeschrieben, um die Bedeutung mathematischer Lösungen für den Alltag bewusst zu machen. Gleichzeitig ist es Ziel des Preises, junge Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten für Themen der angewandten Mathematik zu interessieren und zu begeistern. Die Ausschreibung richtete sich an Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten in den ersten drei Berufsjahren. Auch Volontärinnen und Volontäre, Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler von Journalistenschulen oder anderen journalistischen Aus- und Fortbildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten sich bewerben. In die Wertung kamen sowohl unveröffentlichte Arbeiten als auch Beiträge, die zwischen dem 1.7.2005 und dem 30.6.2006 in einem Printmedium erschienen sind. Vorgeschrieben war eine Textlänge von mindestens 2.000 Zeichen.

"Wir wollen vor allem die Bedenken vieler Wissenschaftsjournalisten zerstreuen, Mathematik lasse sich nicht verständlich darstellen. Die eingesandten Artikel haben gezeigt, dass die Forschung am MATHEON überaus spannend und einem breitem Publikum auch vermittelbar ist", sagt Prof. Peter Deuflhard, Vorsitzender der Jury, Präsident des Konrad-Zuse-Zentrums (ZIB) und Vorstandsmitglied im MATHEON. Schon bei dieser erstmaligen Auslobung des Preises war die Resonanz bei den Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten durchaus positiv. In die Auswertung kamen insgesamt 15 Beiträge und Artikel. Auch in den nächsten Jahren will das Matheon den Medienpreis wieder ausloben.

Mathematik zum Anfassen, zum Erleben, zum Sehen ist kein Widerspruch, sondern am Berliner DFG-Forschungszentrum MATHEON exzellente Realität. Das MATHEON ist ein Zusammenschluss der Mathematikinstitute der Technischen Universität Berlin, der Freien Universität Berlin und der Humboldt Universität zu Berlin sowie dem Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) und dem Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS). Seit 2002 wird das MATHEON unter dem Motto "Mathematik für Schlüsseltechnologien" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft großzügig gefördert. Das MATHEON sieht seine Aufgabe darin, in über 60 Projekten individuelle Lösungen für fast alle modernen Technologien zu entwickeln. Hier verbindet sich das Know-how von Mathematikern aus allen Teilgebieten zu einem effektiven Forscherverbund.

Weitere Auskünfte: Rudolf Kellermann, DFG-Forschungszentrum MATHEON, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 030 314-29274, Email: kellermann (at) matheon.de. Internet: www.matheon.de.