18. European Newspaper Congress vom 21. bis 23. Mai 2017 im Wiener Rathaus / Kongressteilnahme für FJS-Teilnehmer zum Sonderpreis möglich

02.05.2017

Was passiert eigentlich mit journalistischen Inhalten – zuerst teuer hergestellt, und nach Veröffentlichung schlummern diese oft im Irgendwo? Und was können Medien tun, um dieser „Verschwendung wertvoller Inhalte“ entgegenzuwirken?

Die Verlagsgruppe Ebner in Ulm hat eine wirkungsvolle Strategie entwickelt, um wertvolle Inhalte über den Tag hinaus zu vermarkten – die „Evergreen Content Strategie“. Denn ebenso wie es Schlagerhits gibt, die offenbar nie aus der Mode kommen, verfügen auch Verlage über Inhalte von ähnlichem Format.

Dominik Grau, Chief Innovation Officer beim Uhrenportal Ebner, überträgt wertvolle Erfahrungen aus der Uhren- auf die Medienbranche und wird beim European Newspaper Congress 2017 in Wien die Evergreen Content Strategie im Detail vorstellen und erklären, warum es neben guten Inhalten massive Investitionen in Personal, Technik und Software braucht. Und was diese Investitionen letztlich bringen. Das Spannende: „Evergreens sorgen bei guter Planung für vorhersehbare Reichweiten, die man entweder in Nutzeradressen, vermarktbare Reichweiten oder gleich in Direkterlöse umwandeln kann“, so Grau.

Was jedoch wichtig dabei ist: das permanente Update der Inhalte, um deren Aktualität zu erhalten. Das ist eine von sieben Erkenntnissen bei Ebner. Obwohl Evergreens einen gewissen „Ewigkeitscharakter“ haben, bedeutet das nicht, dass sie nach der ersten Veröffentlichung ganz von selbst funktionieren. Im Gegenteil: Hier geht die Arbeit erst richtig los. Bei Ebner hat sich bewährt, Inhalte im Durchschnitt alle 90 Tage aufzufrischen, indem beispielsweise Fotos, Videos, Text hinzugefügt werden und diese damit zugleich aktualisiert werden. Ein Evergreen kann so mehrere Jahre relevant und interessant sein. Dominik Grau wird in Wien Chefredakteuren und Medienmanagern auch für persönliche Gespräche zur Verfügung stehen, um im Einzelfall auszuloten, ob und wie die Ebner-Strategie auch auf das jeweilige Medienhaus übertragbar ist.

Dieses und andere Themen werden auf dem 18. European Newspaper Congress beleuchtet. Der Kongress beginnt am 21. Mai 2017. Rund 500 Chefredakteure und Medienmanager diskutieren drei Tage über die Zukunft ihrer Branche. Die digitale Transformation eines Medienhauses ist einer von vielen Themenschwerpunkten. Mehrere Beiträge setzen sich mit den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Medien auseinander. „Im selben Boot? – Politik und Medien im Zeitalter von Fake News und Populismus“ ist dazu der Titel der Keynote von Österreichs Bundeskanzler Christian Kern. Und „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo analysiert, was es heute bedeutet, Haltung zu zeigen. Erwartet werden die ersten Ergebnisse von Medien, die sich gezielt mit konstruktivem Journalismus auseinandersetzen. Zusätzlich werden innovative Medienmacher aus ganz Europa ihre neuesten Projekte präsentieren.

Der European Newspaper Congress wird vom Medienfachverlag Johann Oberauer, der Stadt Wien und Norbert Küpper, Zeitungsdesigner in Deutschland, veranstaltet. Kooperationspartner wie JTI, OVM und der Verband der Österreichischen Zeitungsverleger unterstützen die Veranstaltung.

Alles zum 18. European Newspaper Congress, Speakern und dem kompletten Programm finden Sie hier: www.newspaper-congress.eu.

Anmeldung und Preise

Für FJS-Teilnehmer gibt es die Möglichkeit, zu einem reduzierten Preis (35 Euro statt 690 Euro) am Kongress teilzunehmen:

Bitte schreiben Sie dazu eine Email an events@oberauer.com und hängen Sie der Mail eine FJS-Teilnahmebescheinigung an. Bitte beachten Sie, dass dieser Preis lediglich die reine Kongressteilnahme umfasst (das Rahmenprogramm ist hier nicht mit eingeschlossen. Dieses kann aber ggf. dazugebucht werden; Rückfragen hierzu bitte ebenfalls an events@oberauer.com senden).
 
Der „European Newspaper Congress“ bietet eine Vielzahl an Ideen und eine hervorragende Gelegenheit, Kontakte zu den besten Zeitungsmachern Europas zu knüpfen. Folgen Sie ENC auf Twitter für aktuelle Informationen rund um den Kongress. Erfahren Sie alle wichtigen Neuigkeiten auf Facebook.