Reporter ohne Grenzen veröffentlicht Liste der "Feinde der Presse"
Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 03. Mai hat Reporter ohne Grenzen (ROG) eine neue Liste der "Feinde der Presse" veröffentlicht. Diese ist von 38 auf 41 Nennungen angewachsen. Denn neben Erfolgen, etwa in Libyen und Jemen, mussten sechs neue Feinde aufgenommen werden. Zur Liste gelangen Sie hier.
Nach Angaben von ROG wurden seit Jahresbeginn 21 Journalisten und sechs Blogger getötet, viele von ihnen in Syrien und Somalia. Um den Aufbau der Pressefreiheit in den arabischen Ländern zu unterstützen, ist ROG seit Herbst 2011 in Tunis präsent, ein weiteres Büro in Libyen ist in Planung.
Vor dem Hintergrund wachsender Gefahren für Journalisten seien vor allem der "Quellen- und Informantenschutz zu stärken", nationale Regierungen müssten die UN-Resolution 1738 umsetzen, "mit der sie sich vor fünf Jahren dazu verpflichtet haben, Journalisten gegen Gewalt zu schützen und Übergriffe strafrechtlich zu verfolgen." Aufgabe der internationalen Gemeinschaft müsse es darüber hinaus sein, die Satzung des Internationalen Strafgerichtshofs zu überarbeiten und Journalisten unter besonderen Schutz zu stellen, so ROG.
Zur Pressemitteilung von ROG gelangen Sie hier.

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