Die Kern- und Wahlpflichtmodule

Die Studiengänge "Journalismus" und "Public Relations" umfassen insgesamt 12 Module, davon die 3 Kernmodule "Recherche", "Journalistische Darstellungsformen" und "Presserecht" für den Studiengang Journalismus sowie "Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit", "PR-Konzeption" und "Recht der Unternehmenskommunikation" für den Studiengang Public Relations, die in jedem Fall belegt werden müssen, und mindestens 9 Wahlpflichtmodule, die Sie aus einem Angebot weiterer 46 Module wählen können. So können Sie sich auf diejenigen Aspekte aus den Bereichen Journalismus, Medien und Öffentlichkeitsarbeit spezialisieren, die für Sie besonders relevant sind.

Module - Journalismus

Modul 101: Recherche

Recherchieren ist eine zentrale journalistische Aufgabe. Das Modul erläutert Recherche als systematische und effiziente Informationssammlung. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Internetrecherche gesetzt, die weit über das Eintippen eines Suchbegriffs bei einer Internetsuchmaschine hinausgeht und von „klassischen“ Recherchemedien flankiert werden muss. Neben dem Thema Glaubwürdigkeit von Quellen wird ein Verständnis dafür geschaffen, wie eigene Wertorientierungen und Vorurteile den Recherchevorgang beeinflussen können. Recherchieren bedeutet häufig auch, Daten und Statistiken zu sichten, zu bewerten und abschließend leserfreundlich zu gestalten, womit sich die entsprechenden Abschnitte ausführlich auseinandersetzen. Abgerundet wird dieses Modul einerseits durch die presserechtlichen, andererseits durch die ethischen Möglichkeiten und Grenzen der Recherche.


Leseprobe 101 (162 kB)
Dr. Manfred Redelfs - Freie Journalistenschule

Dr. Manfred Redelfs

Hamburg

Leiter der Rechercheabteilung von Greenpeace

Modul 102: Journalistisches Texten

Dieses praxisnahe Modul widmet sich den sprachlichen Werkzeugen, derer man sich als Journalist bedienen kann. Sie erfahren, welche verbindlichen Kriterien es für guten Stil in journalistischen Texten gibt und können nachzeichnen, welchen Einflüssen und welchem Wandel die journalistische Sprache ausgesetzt ist. Sie erwerben die Kompetenz, unterschiedliche Sprachbausteine wie Bilder, Redewendungen, Synonyme, Bürokratendeutsch sowie Fach- und Fremdwörter in Texten zu erkennen und auf ihre Angemessenheit hin zu analysieren. Sie sind in der Lage, euphemistische und verschleiernde Sprache zu entlarven, und wissen, dass bestimmte Wörter und Formulierungen beim Leser Konnotationen und Wertungen abrufen können. Sie erwerben Stilkompetenz, um auch komplizierte Inhalte anschaulich und konkret aufbereiten zu können, was gerade für Journalisten eine wesentliche Aufgabe darstellt. Sie erarbeiten sich einen Schreibstil, dessen oberstes Ziel die Verständlichkeit ist.


Leseprobe 102 (312 kB)
Dipl.-Journ. Jutta Hinkel - Freie Journalistenschule

Dipl.-Journ. Jutta Hinkel

Freie Journalistin

Journalistisches Texten

 Alexandra Rehn, M. A. - Freie Journalistenschule

Alexandra Rehn, M. A.

Freie Journalistin

Journalistisches Texten

Modul 103: Journalistische Darstellungsformen

Dieses Modul führt Sie in die journalistischen Darstellungsformen ein. Sie lernen das journalistische Handwerkszeug, Beiträge verschiedenen Darstellungsformen zuzuordnen und diese selbst zu verfassen. Das Modul widmet sich den informierenden Darstellungsformen Meldung und Nachricht, Bericht, Interview, Reportage und Feature sowie dem Portrait. Außerdem lernen Sie die meinungsäußernden Darstellungeformen Kommentar, Kritik, Essay und Glosse kennen. Das Modul schließt mit Ausführungen zu speziellen Formaten wie Service, Magazin und Boulevard. Anmerkung: Für dieses Modul ist es gelegentlich erforderlich, zum Telefon oder zum Computer zu greifen. Wir empfehlen, das Modul „Recherche“ zuvor zu absolvieren.


Leseprobe 103 (258 kB)
Prof. Dr. phil. Gabriele Hooffacker - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. phil. Gabriele Hooffacker

Journalistenakademie München

Journalistische Darstellungsformen

Prof. Dr. Michael Klemm - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Michael Klemm

Universität Koblenz-Landau

Journalistische Darstellungsformen

 Alexandra Rehn, M. A. - Freie Journalistenschule

Alexandra Rehn, M. A.

Freie Journalistin

Journalistisches Texten

Modul 104: Das journalistische Interview

Das Interview ist eine der beliebtesten journalistischen Darstellungsformen. Wenn der Journalist sein Handwerk versteht, vermittelt ein Interview Informationen wesentlich lebendiger und spannender als zum Beispiel ein Bericht. Doch zu einem guten Interview gehört mehr, als vorbereitete Fragen abzuspulen. In diesem Modul lernen Sie, worauf es ankommt: von der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung des Interviews über Fragetechnik und Gesprächsführung bis hin zur Nachbearbeitung und Autorisierung.


Leseprobe 104 (130 kB)
 Alexandra Rehn, M. A. - Freie Journalistenschule

Alexandra Rehn, M. A.

Freie Journalistin

Journalistisches Texten

 Gregor Staltmaier - Freie Journalistenschule

Gregor Staltmaier

Angelika Hermann-Meier PR

Journalistisches Interview, PR-Texten und Selbstmarketing

Modul 105: Journalistische Sparten

Das Modul stellt im Gegensatz zu den meisten anderen Modulen keinen einheitlichen Lehrtext dar, sondern besteht in Form eines Readers aus mehreren Einzelbeiträgen. Grob gegliedert ist das Gesamtmodul in die Formen des Journalismus, wobei hier im Wesentlichen zwischen Allround- (erster Abschnitt) und Fachjournalismus (zweiter Abschnitt) unterschieden wird. Ersterer wiederum lässt sich differenzieren in Nachrichten-, Lokal-, Service- und Boulevardjournalismus. Das zweite, umfangreiche Kapitel beschäftigt sich mit 13 unterschiedlichen fachjournalistischen Sparten, angefangen bei Foodjournalismus, über Mode- und Sportjournalismus bis zu Wirtschaftsjournalismus. Die vorgestellten journalistischen Sparten können keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Das Ziel ist jedoch, eine möglichst repräsentative Auswahl der am meisten verbreiteten Bereiche vorzulegen, um einen Eindruck von der Diversität zu vermitteln und aus der Vielzahl der unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen Schlussfolgerungen für das eigene Fachgebiet ziehen zu können. Die einzelnen Readerbeiträge sind als Angebot zu verstehen, als Buffet, an dem sich der Leser selbst bedienen kann. Bei den Prüfungsaufgaben, die zum Abschluss des vorliegenden Moduls bearbeitet werden müssen, bestehen entsprechende Wahlmöglichkeiten, die eine Schwerpunktbildung erlauben.

Reader mit Beiträgen diverser Dozenten


Leseprobe 105 (229 kB)

Modul 106: Journalistische Berufsfelder

Die Journalismus- bzw. Medienbranche hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr stark ausdifferenziert und eine Fülle von Berufs- und Tätigkeitsfeldern hervorgebracht. Für Journalisten ist die Kenntnis des Berufsfeldes hilfreich, um sich selbst souverän in der Medienlandschaft bewegen zu können. Das Modul erläutert kurz die Geschichte des journalistischen Berufs, geht auf Ausbildungswege und Zugang in das aktuelle journalistische Berufsbild ein und identifiziert notwendige Qualifikationen und Profile. Der Schwerpunkt des Moduls liegt in der Darstellung einzelner Berufs- und Tätigkeitsfelder im Hinblick auf organisationale Anbindung, hierarchische Ebene und aus funktionaler Perspektive. Neben der Darlegung typischer journalistischer Tätigkeitsfelder geht das Modul auf besondere Themengebiete ein. Neuere Berufsbilder, die im Rahmen des technischen Wandels entstanden sind, und Zukunftsperspektiven runden die Darstellung ab.


Leseprobe 106 (315 kB)
Prof. Dr. Beatrice Dernbach - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Beatrice Dernbach

Technische Hochschule Nürnberg

Journalistische Berufsfelder

Modul 107: Onlinejournalismus

Im Modul Onlinejournalismus erwerben Sie die Fähigkeit, für Online-Medien zielgruppengerecht zu texten und die multimedialen Möglichkeiten optimal einzusetzen. Sie werden eingeführt in die Arbeitsweise von Onlineredaktionen und erlernen das Handwerkszeug, Teaser, Nachrichten und längere Beiträge für das Web zu schreiben. Sie lernen, die speziellen Formate des Online-Journalismus zu beherrschen und Themen für Nachrichtenportale aufzubereiten. Außerdem erfahren Sie, welche Möglichkeiten Social Media für die Online-Publikation und für die Recherche bietet.


Leseprobe 107 (114 kB)
Dipl.-Volksw. Florian Kolf - Freie Journalistenschule

Dipl.-Volksw. Florian Kolf

Handelsblatt

Onlinejournalismus

Modul 108: Audio- und Hörfunkjournalismus

Serials, die alle Mediengrenzen überschreiten, Podcasts, Audioshows bei iTunes und Spotify: Audio ist ein ganz wesentliches Kompetenzfeld für Journalisten. Vom linear gesendeten Hörfunk bis zu multimedialer Mehrfachverwertung: hier gibt es viele spannende Aktions- und Verdienstmöglichkeiten.

In diesem Modul erhalten Sie einen Einblick in die Arbeitsweise von Audio- und Hörfunkjournalisten. Sie lernen zwischen verschiedenen Zielgruppen, Strukturen, Formaten und Sendungen zu unterscheiden. Sie lernen Kriterien zur Beurteilung qualitativ hochwertiger Audioelemente kennen. Dazu gehört die Dramaturgie der einzelnen Bestandteile ebenso wie der Einsatz der Stimme und der Technik. Sie werden wissen, worauf Sie besonders achten müssen, wenn Sie Texte für Audio schreiben und erfahren, wann und wie Sie besser mit Stichworten arbeiten. Sie können die gängigen Audioformate zuliefern: Meldungen, O-Töne, Umfragen und gebaute Beiträge mitsamt den dazugehörigen Anmoderationen. Sie können Briefings für Interviews schreiben und Kollegengespräche führen. Schließlich lernen Sie, wie man Themenvorschläge für Sender und die Produktion von Audios formuliert.


Leseprobe 108 (103 kB)
Dipl.-Psych. Tobias Geißner - Freie Journalistenschule

Dipl.-Psych. Tobias Geißner

ARD.ZDF medienakademie

Audio- und Hörfunkjournalismus

Modul 109: Selbstmarketing

Sie möchten sich aufbauend auf Ihrem Fernstudium selbstständig machen? Das Modul 109 bietet Ihnen einen praxisorientierten Leitfaden und hilft Ihnen, Fragestellungen wie: „Wie positioniere ich mich am Markt? Wofür stehe ich? Was kann ich besser als andere? Welche Zielgruppe spreche ich an? Wie schreibe ich ein Angebot? Welches Honorar kann ich verlangen? Kann ich als freier Journalist oder als Autor finanziell überleben? Wie akquiriere ich erfolgreich? Wie binde ich meine Kunden an mich?“ nicht aus den Augen zu verlieren. Der Konkurrenzkampf auf dem Markt ist groß. Hier gilt es, sich zu profilieren, eine Marke aufzubauen und die eigenen Texte, aber auch die eigene Person zu vermarkten. Das Modul 109: Selbstmarketing erleichtert Ihnen den realistischen Einstieg in die Selbstständigkeit im Rahmen Ihres Wunschberufs.


Leseprobe 109 (124 kB)
 Svenja Hofert, M. A. - Freie Journalistenschule

Svenja Hofert, M. A.

Selbstmarketing

Modul 110: Fernsehjournalismus

In diesem Modul erfahren Sie, wie Sie als Fernsehjournalist Informationen auf verschiedenen Wahrnehmungsebenen vermitteln, und auf welche Weise Wort, Ton und Bild zusammenwirken. Sie beschäftigen sich mit dem handwerklichen Aspekt des Fernsehens und lernen Geschichten in Worten und Bildern zu erzählen sowie Filme und Sendungen zu analysieren. Sie beschäftigen sich damit, wie Sie Ihre Bilder schneiden und montieren können, und welche Worte Ihre gewünschte Dramaturgie und Ihren Aussagewunsch unterstützen. Sie erfahren, wie Sie abstrakte und komplexe Informationen so strukturieren, dass der Zuschauer diese aufnehmen und verstehen kann. Das Modul orientiert sich an der Fernsehpraxis und ist ein Gewinn für jeden Journalisten, unabhängig vom späteren Arbeitsgebiet.


Leseprobe 110 (153 kB)
Dipl.-Met. Uwe Ulbrich - Freie Journalistenschule

Dipl.-Met. Uwe Ulbrich

Freier Journalist

Fernsehjournalismus

Modul 111: Fotojournalismus

Fotografische Bilder werden in vielen journalistischen Medien gebraucht: Zeitungen, Zeitschriften, Special-Interest-Magazinen, Public-Relations-Publikationen, Online-Angeboten und als Standbilder im TV. Fotografiert hat jeder Mensch schon einmal, zur Freude und als Erinnerung. Foto-/Media-Design wird regelrecht studiert und ist in erster Linie eine ästhetische Ausbildung. Dieses Modul richtet sich an Journalisten, die ihre Arbeit visuell illustrieren. Die Arbeit im Fotojournalismus ist nur teilweise von der Qualität der verwendeten Geräte abhängig. Die Übungen dieses Moduls können mit handelsüblichen Kameras durchgeführt werden. Für die Herstellung guter Druckvorlagen ist allerdings professionelles Equipment notwendig.


Leseprobe 111 (1.39 MB)
Prof. Dr. Rolf Sachsse - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Rolf Sachsse

Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken

Fotojournalismus

 Sebastian Arackal - Freie Journalistenschule

Sebastian Arackal

c't Digitale Fotografie

Fotojournalismus

Modul 112: Fach- und Sachbücher veröffentlichen

Journalisten können schreiben. Was liegt da näher als die Anwendung dieses Könnens auch auf das Medium Buch? Das eigene Fachbuch oder Sachbuch ist ein prestigeträchtiges und zudem noch kostengünstiges Instrument für die ganz persönliche Öffentlichkeitsarbeit. Allerdings sind Buchprojekte ausgesprochen zeitaufwändig und drohen zu scheitern, wenn der Buchmarkt falsch eingeschätzt wurde. Was muss man unbedingt beachten? In diesem Wahlpflichtmodul zeigt Buchprofi Oliver Gorus, wie man ein Buchprojekt ergebnisorientiert plant und umsetzt. Betrachtet werden alle Phasen des Publikationsprozesses – von der Ideenfindung über die Verlagssuche bis zur Manuskriptarbeit. Einen besonderen Schwerpunkt bilden das marktgerechte Buchkonzept und der richtige Auftritt gegenüber geeigneten Verlagen.


Leseprobe 112 (132 kB)
 Oliver Gorus - Freie Journalistenschule

Oliver Gorus

Gorus Publicity Consulting

Module - Medien

Modul 201: Printmedien

In diesem Modul erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den Sektor der Printmedien, der Ihnen hilft, sich in diesem Arbeitsgebiet zu orientieren. Sie lernen, die jeweiligen Besonderheiten der Pressegattungen aus ihrer geschichtlichen Entwicklung heraus zu verstehen und die verschiedenen Pressegattungen und ihre Funktionen voneinander abzugrenzen. Die wettbewerbsprägenden Großunternehmen im Pressebereich sind Ihnen für die wesentlichen Pressegattungen dem Namen nach bekannt. Sie können die verschiedenen Pressemärkte aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus diskutieren. Die programmpolitischen Strategien von Verlagen in den heute gesättigten Pressemärkten sind Ihnen ein Begriff. Sie kennen wesentliche Herstellungselemente und ihre Termini. Sie wissen um die unterschiedlichen Vertriebsarten für Printprodukte und kennen wesentliche Studien der Leser- und Reichweitenforschung. Sie kennen die wichtigsten Institutionen der Printmedien, wie Verleger- und Industrieverbände, Vertriebsverbände und Berufsverbände und ihre Funktionen.


Leseprobe 201 (130 kB)
Prof. Dr. Andreas Vogel - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Andreas Vogel

Wissenschaftliches Institut für Presseforschung und Medienberatung

Printmedien

Dr. Margit Dorn - Freie Journalistenschule

Dr. Margit Dorn

Wissenschaftliches Institut für Presseforschung und Medienberatung

Printmedien

Modul 202: Rundfunk

Radio und Fernsehen sind neben den Printmedien und dem Internet die meist genutzten Medien zur täglichen Information, die damit entscheidenden Einfluss auf Kommunikations- und öffentliche Meinungsbildungsprozesse haben. Der Rundfunkbegriff befindet sich im Wandel. Neue digitale Erscheinungsformen sind hinzugekommen, die die Grenzen dessen, was als Rundfunk bezeichnet wird, verschieben. Durch eine einführende begriffliche Differenzierung werden die Grundlagen zum Verständnis des Rundfunks vermittelt. Das Modul umfasst neben dem rechtlich-organisatorischen Rahmen auf deutscher und europäischer Ebene die Vorstellung des dualen Rundfunksystems und des Rundfunkmarktes in Deutschland. Das Modul schließt mit Ausführungen über aktuelle Entwicklungen und Probleme im Rundfunkbereich. Für Journalisten bietet der Rundfunk ein vielseitiges Betätigungsfeld. Nach dem Studium des Moduls kennen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen und können die Rolle und die Bedeutung des Rundfunks in jeweils relevante Kontexte einordnen.


Leseprobe 202 (141 kB)
Ass. iur. Nicole Zorn - Freie Journalistenschule

Ass. iur. Nicole Zorn

Mainzer Medieninstitut

Rundfunk

Modul 203: Medienordnung

Die Medienordnung ist der rechtliche und institutionelle Rahmen des Mediensystems. Ihre Kenntnis ist für den praktizierenden Journalisten sehr hilfreich, da sie verstehen hilft, welche Rahmenbedingungen der Staat für die Medien gesetzt hat. Zum einen erhält der Leser einen Überblick über die gesetzlichen Regelungen im Medienbereich. Zum anderen werden die wichtigsten Institutionen und ihre Aufgaben vorgestellt. Letztlich wird geklärt, inwiefern sich die Anforderungen an die Medienordnung bedingt durch den Strukturwandel im Medienbereich verändern.


Leseprobe 203 (157 kB)
 Hardy Dreier, M. A. - Freie Journalistenschule

Hardy Dreier, M. A.

Medienberater

Medienordnung

Modul 204: Presserecht

Das öffentliche und private Recht ist in modernen Gesellschaften in allen Lebensbereichen zu finden. Für Journalisten stellt sich eine grundlegende Kenntnis des Presserechts als wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Berufsausübung dar. Das Modul stellt nach einem kurzen geschichtlichen Abriss der Entstehung und Wandlung des Presserechts das Grundgesetz und insbesondere das Recht zur freien Meinungsäußerung und dessen Schranken im Persönlichkeitsrecht sowie weitere einfache Grundlagen wie Sorgfalts- und Wahrheitspflichten als grundlegende rechtliche Basis des Presserechts dar. Unter einem journalistischen (und nicht originär juristischen) Blickwinkel werden dann die Wortrecherche, die Wortberichterstattung, die Bildrecherche und -veröffentlichung sowie die Impressumspflicht rechtlich erörtert. Dabei wird u. a. auf das Auskunftsrecht, urheberrechtliche Fragestellungen, das Recht auf Gegendarstellung und auf Unterlassung sowie das Zweitverwertungsrecht eingegangen.


Leseprobe 204 (132 kB)
 Sebastian Wolff-Marting - Freie Journalistenschule

Sebastian Wolff-Marting

W/M/W LLP

Verlags- und Autorenrecht

Modul 205: Medienökonomie

Die Medienökonomie beschäftigt sich als wirtschaftswissenschaftliche Disziplin mit den Fragen des Wirtschaftens im Hinblick auf Medien. Während sich das Medienmanagement (Modul 206) mit der aktiven Gestaltung der Unternehmensführung von Medienunternehmen beschäftigt, schafft die Medienökonomie die Grundlagen, um die Besonderheiten der Medien im Wirtschaftsprozess zu verstehen.

Medienökonomische Kenntnisse sind für Journalisten wichtig, und sie werden immer wichtiger. Dieses Lehrmodul möchte Ihnen gezielt jene medienökonomischen Inhalte vermitteln, die für Journalisten relevant und interessant sind. Dieses Lehrmodul bietet deshalb eine spezialisierte Einführung in die Ökonomie des Journalismus und der journalistischen Medienprodukte. Ziel des Moduls ist es, seine Leser wissenschaftlich anspruchsvoll und doch auch unterhaltsam mit der sehr besonderen und eigenwilligen Ökonomie journalistischer Güter vertraut zu machen. Medienprodukte sind keine Schraubenzieher oder Waschmaschinen, sondern ökonomisch viel komplexere und auch viel spannendere Güter.

Wie diese speziellen Güter und ihre Märkte ökonomisch „ticken“, und welche bedeutsamen Folgen das für die Medienunternehmen, die Gesellschaft im Ganzen sowie vor allem auch für all jene hat, die sich beruflich mit Journalismus befassen, will dieses Modul möglichst ansprechend und aufschlussreich erklären. Es zeigt, wie die Rezipienten- und Werbemärkte journalistischer Medienprodukte abzugrenzen und wie die wichtigsten Media-Studien und -Kennzahlen zu interpretieren sind. Es erläutert anhand von Fallbeispielen und vielen Übungen die speziellen Größen- und Verbundvorteile sowie die besonders starken Konzentrationstendenzen auf journalistischen Medienmärkten. Es beschäftigt sich mit gesellschaftlich bedeutsamen Formen des Marktversagens bei journalistischen Medienprodukten und mit den aktuellen Entwicklungen auf den journalistischen Medienmärkten.


Leseprobe 205 (301 kB)
Prof. Dr. Frank Lobigs - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Frank Lobigs

Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund

Medienökonomie

Modul 206: Medienmanagement

Medienmanagement befasst sich mit dem Management, d. h. der Planung, Organisation, Führung und Kontrolle eines Unternehmens der Medienbranche. In dem Modul liegt der Schwerpunkt auf der Verzahnung der praktischen Gegebenheiten mit den theoretischen Grundlagen. Zuerst werden die Besonderheiten der Medienmärkte als Unternehmensumwelt skizziert, bevor die Organisation und das strategische Management in Medienunternehmen dargestellt werden. Die Besonderheiten der Produkte und Wertschöpfungsketten in Abhängigkeit vom Markt werden ebenso dargestellt wie die Grundzüge der Kernkompetenz der Managementarbeit, die Bereiche Personalmanagement, Führung, Motivation und Konfliktbehandlung. Abgeschlossen wird das Modul durch einen Ausblick auf die Herausforderungen des Medienmanagements der Zukunft. Das Modul ist auch ohne ökonomische Grundkenntnisse belegbar. Es wendet sich an Journalisten, die neben ihrer redaktionellen Tätigkeit auch Führungsaufgaben in Medienunternehmen anstreben.


Leseprobe 206 (279 kB)
Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer

Hochschule Offen­burg

Medienmanagement

Modul 207: Einführung in die Medienwissenschaften

Die Medienwissenschaften sind ein weites Feld. Es handelt sich bei diesem Wissenschaftsgebiet noch um eine junge Disziplin, die sehr interdisziplinär angelegt ist, also mit anderen Wissenschaften zusammen arbeitet und deren Methoden und Werkzeuge anwendet. Das Modul ist als Reader aufgebaut, stellt damit im Gegensatz zu den meisten anderen Modulen keinen einheitlichen Lehrtext dar, sondern besteht aus mehreren Einzeltexten. Die einzelnen Readerbeiträge sind in Form eines Porträts der einzelnen Teildisziplinen aufbereitet und sollen Ihnen deren Grundzüge vorstellen. Sie präsentieren die grundlegenden Forschungsfragen und Methoden der jeweiligen Wissenschaft. Ergänzt werden diese Einführungen durch die wissenschaftshistorische Einordnung der jeweiligen Disziplin, spezifische Grundbegriffe, die aktuelle Entwicklung des Fachs und die Wechselwirkungen mit der Praxis. Der Sinn und Zweck, sich als Journalist oder als fachlich spezialisierter PR-Referent mit den Medienwissenschaften zu beschäftigen, liegt darin, sich dem Gegenstand „Medien“ und den damit verbundenen Fragestellungen 1. auch einmal auf eine abstraktere Art und Weise und 2. aus mehreren, sehr unterschiedlichen Perspektiven zu nähern, sich also mit dem eigentlichen „Ort“, wo die Ergebnisse der journalistischen oder Öffentlichkeitsarbeit erscheinen, zu beschäftigen. Neben den „Bindestrichwissenschaften“ widmet sich der Reader noch zwei weiteren Teilgebieten der Medienwissenschaften: den Medientheorien und der journalistischen Ethik. Die Medientheorien liegen quer zur Spartenbetrachtung der „Bindestrichwissenschaften“. Sie beantworten auf abstrakte Art und Weise, was Medien sind oder wie sie funktionieren. Während die übrigen Teilwissenschaften „positive“ Erkenntnis anstreben, also nach Antworten suchen, die objektiv gegeben sind, ist die journalistische Ethik per se „normativ“, sagt also wie etwas sein soll, damit es gut ist. Bei den Prüfungsaufgaben, die zum Abschluss des vorliegenden Moduls bearbeitet werden müssen, bestehen entsprechende Wahlmöglichkeiten, die eine Schwerpunktbildung erlauben.

Reader mit Beiträgen diverser Dozenten


Leseprobe 207 (337 kB)

Modul 208: Medienproduktion

Crossmedia-, Transmedia-, Liquid-Storytelling: Wer passende Produktionsstrategien für Facebook, Twitter und Co. entwickeln will, muss kontinuierlich beobachten, was im Netz im Allgemeinen und in den Sozialen Medien im Besonderen passiert. Und man muss auf der Grundlage dieser Beobachtungen eigene Strategien entwickeln und ausprobieren. Zu verstehen ist das Engagement in den Sozialen Medien deshalb als ein großes Dauerexperiment, bei dem sich immer wieder neue Konstellationen ergeben, die man bei der Weiterentwicklung der eigenen Projekte berücksichtigen muss. Für dieses Dauerexperiment können keine definitiven Regeln formuliert werden. Trainieren aber kann man, wie man jene Bewegungsfiguren erkennt, von denen die Sozialen Medien angetrieben werden, und wie man produktiv, innovativ, aber auch kritisch mit ihnen umgeht.


Leseprobe 208 (120 kB)
Prof. Dr. Stephan Porombka - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Stephan Porombka

Universität der Künste Berlin

Medienproduktion, Texttheorie und Textgestaltung

Modul 209: Internet, Web 2.0 und Social Media

Entwicklungsgeschichte, Hintergründe, Plattformen und Kanäle: Gemessen an seiner erst kurzen Geschichte hat kein anderes Medium die Kommunikation so grundlegend verändert wie das Internet. Noch nie zuvor war Kommunikation so vernetzt, global und interaktiv. Manche bezeichnen allerdings erst das, was in den letzten Jahren zunächst mit dem so genannten Web 2.0 und später mit Social Media Einzug in den Alltag der Menschen gehalten hat, als die wahre kommunikative Revolution.

Das Verständnis von Social Media und der daraus resultierenden Transformation unserer Kommunikation setzt voraus, die Entwicklungsgeschichte des Internets und seine medienspezifischen Eigenschaften näher kennenzulernen.

Das Modul stellt alle grundlegenden Informationen über das Themenfeld Social Media zur Verfügung. Es führt in die Entwicklungsgeschichte, Hintergründe und Begrifflichkeiten ein. Das Modul behandelt vor allem, was Social Media ist, wie es grundsätzlich von seiner Logik funktioniert, welche Kanäle und Kommunikationsformen es gibt, welche Chancen und Risiken dieses Feld für die Anwendung in der Berufspraxis birgt. Insbesondere beleuchtet das Modul auch, welche Anwendungsfelder es für Social Media über reine Kommunikationsaufgaben hinaus in Unternehmen gibt.


Leseprobe 209 (121 kB)
Dr. Amelie Duckwitz - Freie Journalistenschule

Dr. Amelie Duckwitz

Medienkonzeption und Social Media

Module - Öffentlichkeitsarbeit

Modul 301: Theoretische Grundlagen der Public Relations

Das erste Modul aus dem Schwerpunkt Public Relations widmet sich den theoretischen Grundlagen. Im Zentrum des Moduls steht eine abstrakte Auseinandersetzung mit dem Forschungsgegenstand der PR. So wird der Definitionsproblematik „Was ist PR überhaupt?“ besonderes Gewicht verliehen und die allgemeinen Ziele und Aufgaben der PR dargestellt. Auf dieser Basis wird herausgearbeitet, wie PR arbeitet bzw. funktioniert. Dazu werden die externe Darstellungsleistung als ‚Reden’ und die interne Beratungsleistung als ‚Handeln’ vorgestellt. Anschließend werden benachbarte Disziplinen der PR wie das Absatzmarketing und die interne Unternehmenskommunikation vorgestellt. Während die ersten fünf Kapitel einen Überblick über die PR selbst und ihren Kontext geben, folgen in den weiteren Kapiteln mit der PR-Evaluation, der PR-Ethik und der PR-Beratung spezifische Fragestellungen aus der PR-Praxis. Das Modul wendet sich an theoretisch Interessierte, die sich ein Bild von der wissenschaftlichen Diskussion der PR machen möchten.


Leseprobe 301 (249 kB)
Prof. Dr. Romy Fröhlich - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Romy Fröhlich

Ludwig-Maximilians-Universität München

Öffentlichkeitsarbeit

Modul 302: Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit

Das zweite Modul zur Öffentlichkeitsarbeit konzentriert sich auf die PR-Instrumente, die im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit – hier verstanden als Kommunikationsmanagement mit Stakeholdern – eingesetzt werden können. Der Kern des Moduls wird aus praxisnahen Erläuterungen zur Presse- und Medienarbeit online und offline gebildet. Dargestellt und erörtert werden die verschiedenen Arten von Pressetexten und Presseveranstaltungen, aber auch Pressematerialien und journalistische PR-Texte. Darüber hinaus erweitert das Modul den Horizont auf bezahlte PR-Instrumente und diskutiert etwa das Advertorial, Sponsoring und Product Placement. Neben der Eventkommunikation und des Internets bzw. Intranets geht das Modul ferner auf das dialogische Prinzip moderner, zeitgemäßer Öffentlichkeitsarbeit ein.


Leseprobe 302 (149 kB)
Prof. (em.) Dr. Günter Bentele - Freie Journalistenschule

Prof. (em.) Dr. Günter Bentele

Universität Leipzig

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Tobias D. Höhn - Freie Journalistenschule

Dr. Tobias D. Höhn

Universität Leipzig

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Howard Nothhaft - Freie Journalistenschule

Dr. Howard Nothhaft

Universität Lund

Öffentlichkeitsarbeit

Modul 303: Presse- und Medienarbeit

Das dritte Modul zur Öffentlichkeitsarbeit vertieft mit Überlegungen zum Verhältnis zwischen Journalismus und PR das grundsätzliche Verständnis von Presse- und Medienarbeit. Darauf aufbauend gibt das Modul handfeste Anleitungen zur Ansprache der Presse und zum Umgang mit Journalisten. Der Leser erfährt, wie man eine Pressemitteilung schreibt, Verteiler aufbaut und pflegt, eine Pressekonferenz durchführt, den Erfolg der Presse- und Medienarbeit evaluiert und dokumentiert. Die Kenntnis der Inhalte des Moduls 302 ist empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich.


Leseprobe 303 (262 kB)
Prof. (em.) Dr. Günter Bentele - Freie Journalistenschule

Prof. (em.) Dr. Günter Bentele

Universität Leipzig

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Howard Nothhaft - Freie Journalistenschule

Dr. Howard Nothhaft

Universität Lund

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Birte Fähnrich - Freie Journalistenschule

Dr. Birte Fähnrich

Zeppelin Universität Friedrichshafen

Strategische Kommunikation

Modul 304: Corporate Publishing

Das Modul beschäftigt sich mit dem rasant wachsenden Feld der Unternehmenspublikationen, sowohl offline als auch online. Dabei wird besonders auf die kommunikationswissenschaftliche, wirtschaftliche und juristische Seite von Medien eingegangen, die von Unternehmen und anderen Organisationen herausgegeben werden. Der Leser lernt die wichtigsten Produkte im Rahmen des Corporate Publishing kennen, darunter neben einer Reihe von Basis- und Spezialpublikationen wie Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften auch das Corporate-TV und Business-Radio. Internet und Intranet werden ebenfalls aus der Perspektive des Corporate Publishing beleuchtet. Das Modul vermittelt eine Sichtweise, in der Corporate Publishing nicht nur als Instrument des Kommunikationsmanagements, sondern auch als Instrument eines Change- und Wissens-Managements in Organisationen zu verstehen ist.


Leseprobe 304 (141 kB)
Prof. (em.) Dr. Günter Bentele - Freie Journalistenschule

Prof. (em.) Dr. Günter Bentele

Universität Leipzig

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Patricia Grünberg - Freie Journalistenschule

Dr. Patricia Grünberg

Technische Universität Dresden

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Howard Nothhaft - Freie Journalistenschule

Dr. Howard Nothhaft

Universität Lund

Öffentlichkeitsarbeit

Modul 305: Public Relations als Berufsfeld

Zum Berufsfeld Public Relations/Organisationskommunikation zählt ein breites Spektrum spannender und herausfordernder Tätigkeiten. Das Modul setzt sich mit der Struktur der Berufsbranche, mit den wichtigsten Tätigkeitsfeldern sowie mit individuellen Rollen- und Qualifikationsprofilen von Kommunikationsfachleuten auseinander. Ausgehend von einem kurzen Abriss zur Entstehung des PR-Berufs wird zunächst sein gegenwärtiger Stellenwert in Deutschland beleuchtet. Es folgt die Darstellung der für einen Berufseinstieg notwendigen Qualifikationen. Davon ausgehend werden die Strukturen des Berufsfelds erörtert (Organisation, Zielgruppen und Instrumente), bevor der Leser typische Tätigkeitsprofile (Rollen, Aufgabe und Ziele) kennenlernt. Das Modul schließt mit einem Ausblick auf aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der PR-Branche.


Leseprobe 305 (131 kB)
 Ronny Fechner - Freie Journalistenschule

Ronny Fechner

Kommunikationsagentur Analyse & Transfer

Öffentlichkeitsarbeit

Prof. Dr. Simone Huck-Sandhu - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Simone Huck-Sandhu

Hochschule Pforzheim

Öffentlichkeitsarbeit

Modul 306: PR-Konzeption

Das Modul bietet einen Einstieg in die PR-Konzeptionslehre, also in die Lehre von der systematischen Entwicklung von Kommunikationskonzepten, in die Lehre der Kommunikationsplanung. Es schafft ein Grundverständnis dafür, was Kommunikationsplanung leisten kann und wie sich PR-Konzepte in konzeptionelles, strategisches Kommunikationsmanagement einfügen. Das Modul zeigt auf, wie man von einer Analyse der Situation zu einer Kommunikationsstrategie gelangt, und wie man die Umsetzung der Strategie vorzeichnet. Am Ende steht eine detaillierte Checkliste, die den Konzeptentwickler durch den Planungsprozess leitet.


Leseprobe 306 (263 kB)
Prof. (em.) Dr. Günter Bentele - Freie Journalistenschule

Prof. (em.) Dr. Günter Bentele

Universität Leipzig

Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Howard Nothhaft - Freie Journalistenschule

Dr. Howard Nothhaft

Universität Lund

Öffentlichkeitsarbeit

Modul 307: Interne Kommunikation

Dieses Modul soll Ihnen eine Einführung in eine der entscheidenden Kommunikationsdisziplinen der Unternehmenskommunikation geben: der Internen Kommunikation. Die Interne Kommunikation regelt die Kommunikation innerhalb von Organisationen. Dies können Unternehmen sein sowie jede andere Form von Organisationen wie z. B. Parteien, Verwaltungen, Vereine etc. In diesem Lernmodul konzentrieren wir uns auf die Kommunikation innerhalb von Unternehmen. Wir geben Ihnen Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie in Ihrem Arbeitsumfeld interne Kommunikation planen, den richtigen Instrumentenmix auswählen und eine passende Erfolgsmessung aufsetzen können. Wir beschäftigen uns mit der bewegten Geschichte der internen Kommunikation, mit der aktuellen Rolle, die sie in Unternehmen übernimmt, sowie mit den Herausforderungen und Zukunftsthemen wie Internationalisierung und Digitalisierung. Wir empfehlen zu diesem Modul die parallele Belegung des Moduls 306 PR-Konzeption.


Leseprobe 307 (132 kB)
 Petra Sammer, M. A. - Freie Journalistenschule

Petra Sammer, M. A.

Ketchum

Interne Kommunikation

 Sabine Schindler Strecker - Freie Journalistenschule

Sabine Schindler Strecker

Sabine Strecker Communications

Interne Kommunikation

Modul 308: Online-PR

Das Internet hat sich als vierte Mediensäule neben TV, Radio und Print fest etabliert. Und sein Einfluss nimmt kontinuierlich zu. Immer deutlicher wird das Internet zu einer Meinungsplattform, innerhalb der sich eine stetig wachsende Zahl an Akteuren als Informationsrezipienten wie -produzenten bewegen. Diese Veränderungen haben große Auswirkungen auf die gesamte Kommunikationsbranche. Gerade Online Relations bieten hier zahlreiche Chancen: Kaum ein Unternehmen kann es sich heute leisten, diese Instrumente für die interne wie externe Kommunikation zu vernachlässigen, kaum eine strategische PR kommt an ihnen vorbei, um sich auch im Netz klar zu positionieren. Dieses Modul führt praxisnah in das Thema ein. Es stellt die wichtigsten Studien, Trends und Kerninstrumente einer modernen PR im Netz vor. Neben Internet-Auftritt, Online-Pressebereich, Online-Pressearbeit und E-Mail-Newsletter werden dabei auch die wichtigsten Social Media-Anwendungen diskutiert, die seit 2006 unter dem Schlagwort „Web 2.0“ die existierenden Kommunikationsstrukturen grundlegend verändert haben.


Leseprobe 308 (161 kB)
Dipl.-Pol. Dominik Ruisinger - Freie Journalistenschule

Dipl.-Pol. Dominik Ruisinger

Online-PR

Modul 309: Investor Relations

Kapitalgeber gehören zu den einflussreichsten Anspruchsgruppen eines Unternehmens. Entsprechend hat in den letzten Jahren die Finanzkommunikation – die Investor Relations – ständig an Bedeutung gewonnen. Das Modul behandelt in prägnanter Form die wichtigsten Themen einer professionellen Finanzmarktkommunikation, angefangen mit einer Übersicht über die Akteure des Beziehungsgefüges und das Beziehungsgefüge innerhalb des Kapitalmarktes, über die wichtigsten gesetzlichen Berichtspflichten der Finanzkommunikation, bis hin zur konkreten Umsetzung von Investor Relations-Maßnahmen. Die zentralen Funktionen des Managements von Investor Relations werden anhand eines Regelkreises aus sich gegenseitig bedingenden Aktivitäten vorgestellt, ausgehend von strategischen Zielsetzungen, über die konkreten Kommunikationsmaßnahmen in Form von Publikationen wie Jahres- und Ad-hoc-Berichterstattung, aber auch in Form verschiedenster Anlässe wie Jahreshauptversammlungen, Einzelgesprächen mit Analysten und Investoren oder Roadshows, bis hin zur Wirkungs- und Erfolgsmessung der ergriffenen Maßnahmen.


Leseprobe 309 (114 kB)
Prof. Dr. Christian Fieseler - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Christian Fieseler

Norwegian Business School (Oslo)

Investor Relations/Corporate Communications

Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Christian Pieter Hoffmann

Universität St. Gallen

Investor Relations

Modul 310: Krisenkommunikation

Max Frisch sagt: „Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen“. Diese Erkenntnis, so wichtig und richtig sie für ein gutes Krisenmanagement ist, so wenig wird sie in krisenhaften Situationen beherzigt. Krisenhafte Ereignisse erschüttern viele Organisationen in ihrer Existenz. Dabei nimmt ein mangelhaftes Krisenmanagement häufig mehr Einfluss auf den negativen Verlauf einer Situation als die Ursache selbst. Mit diesem Lernmodul möchten wir Ihnen die Grundlagen und Instrumente eines professionellen Krisenmanagements vermitteln.


Leseprobe 310 (270 kB)
Dr. Elke Neujahr - Freie Journalistenschule

Dr. Elke Neujahr

comm:up Kommunikation & Management GmbH

Krisenkommunikation

Dr. Edith Wienand - Freie Journalistenschule

Dr. Edith Wienand

comm:up Kommunikation & Management GmbH

Krisenkommunikation

Modul 311: Sponsoring

Das Sponsoring hat sich zu einem festen Bestandteil des Kommunikationsmixes von Unternehmen etabliert. Die Forderung nach mehr Effizienz und Effektivität im unternehmerischen Einsatz stellt erhöhte Anforderungen an das Sponsoringmanagement. In diesem Modul werden die vielfältigen Entwicklungen im Sponsoring berücksichtigt und ein strukturierter Überblick über die einzelnen Managementprozesse des Sponsorings – von der konzeptionellen Vorbereitung bis hin zur wirkungsvollen Umsetzung und Erfolgskontrolle – gegeben. Anschließend werden die verschiedenen Sponsoringarten und Wirkungen thematisiert. Hierbei unterstreichen verschiedene Beispiele und Studienergebnisse den hohen Praxisbezug. Abgerundet wird dieses Modul durch die Betrachtung der Herausforderungen und Perspektiven für das Sponsoring der Zukunft.


Leseprobe 311 (134 kB)
Prof. Dr. Christiane Springer - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Christiane Springer

Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL)

Sponsoring

Modul 312: Internationale PR

Das Modul beschäftigt sich mit dem Feld der internationalen PR, also mit Kommunikationsarbeit über Ländergrenzen hinweg. Es sind v. a. zwei große Fragenkomplexe, die in Zusammenhang mit der internationalen Public Relations von Bedeutung sind: die Frage nach der Grundkonzeption internationaler PR (Strategie) und die Frage nach ihrer Organisation und Gestaltung. Das Modul geht diesen Fragen zunächst aus einer analytischen Perspektive nach, indem es theoretische Überlegungen vorstellt und mit empirischen Erkenntnissen zur internationalen PR verbindet. Im Anschluss steht die praxisorientierte Perspektive im Vordergrund, indem Handlungsfelder und Medieneinsatz sowie die praktische Konzeptionsarbeit beleuchtet werden: Wie kann eine internationale Public Relations systematisch geplant, koordiniert und implementiert werden?


Leseprobe 312 (276 kB)
Prof. Dr. Simone Huck-Sandhu - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Simone Huck-Sandhu

Hochschule Pforzheim

Öffentlichkeitsarbeit

Modul 313: Recht der Unternehmenskommunikation

Kommunikation gehört für alle Unternehmen zum täglichen Geschäft, und nicht selten nehmen Journalisten diese Aufgabe für Unternehmen wahr. Dabei müssen sie sich nur allzu häufig auch rechtlichen Fragen stellen, zum Beispiel nach der Zulässigkeit bestimmter Äußerungen. Dieses Modul gibt einen ersten Einblick in die für die Unternehmenskommunikation wesentlichen Rechtsgebiete, namentlich das Presse-, Wettbewerbs-, Marken- und Urheberrecht. Dabei wird in leicht verständlicher Form ein Überblick über die inhaltlichen Anforderungen, die sich aus diesen Rechtsgebieten ergeben, sowie über die prozessualen Möglichkeiten und Besonderheiten gegeben.


Leseprobe 313 (128 kB)
 Urs Böckelmann - Freie Journalistenschule

Urs Böckelmann

Dr. Roller & Partner Rechtsanwälte PartmbB

Presserecht

 Sebastian Wolff-Marting - Freie Journalistenschule

Sebastian Wolff-Marting

W/M/W LLP

Verlags- und Autorenrecht

Modul 314: Buch-PR

Bücher bedürfen besonderer Vermarkungsanstrengungen angesichts von über 100.000 Neuerscheinungen allein im deutschsprachigen Raum pro Jahr. Deshalb geht es im Modul „Buch-PR“ darum zu erarbeiten, wie ein Autor und/oder Self-Publisher in die Lage versetzt wird, für sein Buch Öffentlichkeit zu schaffen, Aufmerksamkeit zu erregen, Public Relations zu betreiben. Dazu werden historische Grundlagen dargestellt, ethische Fragen der Public Relations thematisiert und das Verhältnis von Public Relations und Journalismus diskutiert. Das Modul stellt das Buch als besonderes Thema der PR dar, präsentiert Standardinstrumente der Buch-PR als auch die wichtigsten Vermarktungsplattformen im Netz. Ausführlich eingegangen wird auf den Bereich Text- und Medienarbeit, weil diese gerade für Projekte mit kleinerem Budget oder für Autoren, die sich auch um die Vermarktung ihres Buches kümmern, sehr wichtig sind. Alles mit dem Ziel, Rezensionen und andere Veröffentlichungen zu generieren, Veranstaltungen zu akquirieren und natürlich auch, um Bücher zu verkaufen.


Leseprobe 314 (128 kB)
 Ralf Laumer, M. A. - Freie Journalistenschule

Ralf Laumer, M. A.

Universitätsstadt Marburg

Buch-PR

Modul 315: Redenschreiben

Das Modul „Redenschreiben“ soll Ihnen vor allem eins machen: Appetit! Ich schaue mich um in der Arbeitslandschaft und sehe, dass es nur ganz wenige kreative Berufe gibt – das Redenschreiben ist einer davon. Kreativität wird zwar überall eingefordert, auch Innovationsbereitschaft – aber Gnade uns Gott, wenn wir es dann wirklich sind. Dann „haben wir das noch nie so gemacht“ und „machen Sie mal Ihre Arbeit, dann ist schon allen genug gedient“ und überhaupt „wo kämen wir hin, wenn hier jeder seine Vorstellungen zum Besten gibt“.

Redenschreiben macht Spaß, und ich hoffe von Herzen, dass sich meine eigene Freude am Redenschreiben ein bisschen auf Sie überträgt.

Das Modul Redenschreiben dient dazu, Ihre Geschmacksnerven zu sensibilisieren. Es dient nur ausnahmsweise dazu, Ihnen zu sagen, was richtig und was falsch ist. Es gibt für das Redenschreiben keine Gebrauchsanweisung im Sinne von „man nehme“. Allerdings lohnt es sich, Anregungen als solche zur Kenntnis zu nehmen. Was Sie dann am Ende damit machen, ist Ihre Sache. Redenschreiben lernt man durch Redenschreiben, learning by doing. Das Echo des Publikums ist ein brillanter Lehrmeister, wobei Sie ruhig auch wissen sollten: Nicht jeder Schläfer im Publikum geht immer auf Ihr Konto. Manch einer ist einfach wirklich nur sehr müde …

Das Modul unterscheidet in weiten Teilen nicht zwischen dem Redner und dem Redenschreiber, weil die Qualität einer Rede völlig unabhängig davon ist, wer sie vorbereitet. Das besondere Verhältnis zwischen Redner und Redenschreiber ist kein verändernder, alternativer Vorgang, sondern benötigt ein paar Zusatzüberlegungen, die manchmal im inhaltlichen Teil angesprochen und überblicksmäßig in Kapitel vier behandelt werden.


Leseprobe 315 (199 kB)
 Minita von Gagern - Freie Journalistenschule

Minita von Gagern

Redenschreiben

Modul 316: Social Media – Strategien & Kampagnen

Das Modul vermittelt die Basiskompetenz, Strategien und Kampagnen für das Social Web zu entwickeln, ohne die eine erfolgreiche Kommunikation im Social Web nicht stattfinden kann. Das Modul bringt Ihnen bei, wie eine Social Media-Strategie aufgebaut wird, und welche Elemente sie enthält. Sie lernen, Ziele und Zielgruppen im Social Web zu definieren, und einzelne Kanäle im Social Web zu bewerten, um sie für Kampagnen zu nutzen. Anhand von Fallbeispielen lernen Sie außerdem Erfolgsfaktoren und Fallstricke von Social Media-Kampagnen kennen sowie die wichtigsten Eckpunkte für das Zeit- und Projektmanagement der täglichen Social Media-Arbeit.


Leseprobe 316 (110 kB)
Dipl.-Wirt.-jur. Felix Beilharz - Freie Journalistenschule

Dipl.-Wirt.-jur. Felix Beilharz

Online Communications und Online-Marketing

Dr. Amelie Duckwitz - Freie Journalistenschule

Dr. Amelie Duckwitz

Medienkonzeption und Social Media

Modul 317: Controlling

Controlling ist ein wichtiger Bestandteil strategischer PR und Social Media-Kommunikation. Controlling hilft, Kommunikationsprozesse zu steuern, erfolgreich zu sein und die Erfolge sichtbar zu machen. Manche gehen sogar so weit zu sagen, dass sich PR- und Social Media-Referenten nur über das Controlling einen Platz am Entscheidungstisch des oberen Managements sichern können, da sie sich nur so die Sprache des Managements aneignen können.

Das vorliegende Modul beschäftigt sich mit dem damit verbundenen Managementprozess, seinen Methoden, Kennzahlen und Tools. Anhand von Modellen und Beispielen wird gezeigt, wie der Wertschöpfungsbeitrag von Kommunikation gemessen werden kann, und wo Grenzen und Fallstricke liegen.


Leseprobe 317 (125 kB)
 Maren Heltsche, M. A. - Freie Journalistenschule

Maren Heltsche, M. A.

Kommunikationscontrolling

Modul 318: Reputationsmanagement

Das Modul behandelt die Themen Reputation, Reputationsmanagement und den damit verbundenen Aufgaben professioneller Kommunikatoren. Aspekte wie Image, Authentizität, Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind dabei ebenso im Fokus wie die praktischen Herausforderungen in der Entwicklung von Corporate Narratives und dem Umgang mit Communities. Das Modul zeigt damit auch auf, was starke Marken ausmacht, was sie anders machen, und was wir davon lernen können – und in welcher Weise Social Media Kanäle zur Reputation beitragen oder diese auch gefährden können.


Leseprobe 318 (129 kB)
 Mirko Lange - Freie Journalistenschule

Mirko Lange

talkabout consulting

Social Media

Modul 319: Social Media als Berufsfeld

Das Modul beschreibt ausführlich das Berufsfeld des Social Media-Referenten. Wir erörtern und hinterfragen seine Entwicklung, seine Mythen, seine Arbeitswirklichkeit und geben einen Branchenausblick. Dabei wird deutlich, dass „Digital Natives“ per se den Anforderungen eines Social Media-Referenten nicht gerecht werden. Das Modul führt deshalb detailliert Aufgaben, Voraussetzungen, Einsatzgebiete von Social Media-Referenten auf und zeichnet typische Karrierewege nach.


Leseprobe 319 (121 kB)
 Mirko Lange - Freie Journalistenschule

Mirko Lange

talkabout consulting

Social Media

Modul 320: Social Media für Non-Profit-Organisationen

Dieses Modul betrachtet Social Media-Arbeit aus der Perspektive von Vereinen und Verbänden im Gegensatz zu Wirtschaftsunternehmen. Konkrete Aufgaben und strukturelle Bedingungen innerhalb von Non-Profit-Organisationen (NPO) werden dabei ebenso betrachtet wie Grundlagen der Motivationspsychologie aufseiten der angesprochenen Unterstützer. Zahlreiche Beispiele aus dem Social Media-Umfeld zeigen Chancen und Herausforderungen von NPO in Social Media auf.


Leseprobe 320 (130 kB)
 Mirko Lange - Freie Journalistenschule

Mirko Lange

talkabout consulting

Social Media

Module - Autor werden

Modul 601: Fachbücher schreiben

Ausgehend von den Grundlagen der Schreibforschung und unserem Wissen über verständliche sowie wirkungsvolle Fachtexte, stellt das Modul das wissenschaftliche Schreiben in Verbindung zum kreativen Schreiben vor. Das kreative wissenschaftliche Schreiben wird als Voraussetzung für moderne und gelungene Fachbücher präsentiert und führt darüber hinaus sehr praxisnah zu Fragen der Ideenfindung, Themenentwicklung, Argumentationsentwicklung (auf Basis rhetorischer Grundlagen). Das Modul zeigt, in welchen Phasen Schreibprojekte in der Wissenschaft entwickelt werden können, wie Themenstrukturierungen ebenso gelingen wie die Entwicklung einer eigenen Schreibstimme, Zeitplanung und Qualitätsmanagement.


Leseprobe 601 (147 kB)
Dipl.-Psy. Ulrike Scheuermann - Freie Journalistenschule

Dipl.-Psy. Ulrike Scheuermann

Akademie für Schreiben

Schreibtrainerin

Modul 602: Sachbücher schreiben

Sachbüchern liegen eine zündende Idee und ein gesellschaftlich relevantes Thema zugrunde. Gleichermaßen stellt das den Ausgangspunkt dieses Moduls dar, das auf Basis der aktuellen Sachbuchforschung alle relevanten Schritte des Sachbuchschreibens als „Werkstatt des Autors“ vorstellt. Themen dieser „Werkstatt“ sind unter anderem die Ideenfindung, Marktrecherche, Themenentwicklung, rhetorische Grundlagen sowie die Transformation von Wissen und Ideen in überzeugende Sachtexte. Die sprachlich-stilistischen Besonderheiten des Sachbuches, insbesondere die Entwicklung einer Erzählhaltung und eines ansprechenden Erzähltons, werden ebenso vermittelt, wie die Frage geklärt wird, was es heißt, fürs Publikum relevante Texte zu schreiben. Die notwendigen formalen Aspekte fürs Sachbuchschreiben klärt das Modul ebenso, wie es einen Weg des Qualitätsmanagements für den Schreibprozess präsentiert.


Leseprobe 602 (144 kB)
Dr. Guido Graf - Freie Journalistenschule

Dr. Guido Graf

Universität Hildesheim

Sachbücher schreiben

Prof. Dr. Stephan Porombka - Freie Journalistenschule

Prof. Dr. Stephan Porombka

Universität der Künste Berlin

Medienproduktion, Texttheorie und Textgestaltung

Modul 603: Genres von Fach- und Sachbüchern

Das Modul kategorisiert die wichtigsten Genres des Fach- und Sachbuchmarkts vom wissenschaftlichen Buch über Reiseliteratur bis hin zum Sachcomic und stellt jeweils die Eigenheiten der Genres, Bestseller und Marktbedingungen vor. Außerdem werden neue hybride, digitale Formate vorgestellt, die in Zukunft eine immer größere Rolle für den Markt spielen werden. Das Modul dient der grundlegenden Orientierung über Formate und Themen am Markt.


Leseprobe 603 (155 kB)
Dr. Alexander Schug - Freie Journalistenschule

Dr. Alexander Schug

Vergangenheitsverlag / Schug PR & Consulting

Öffentlichkeitsarbeit und Verlagswesen

Modul 604: Der Fach- und Sachbuchmarkt

Der Fach- und Sachbuchmarkt ist relativ neu und blickt auf eine kaum über das 19. Jahrhundert zurückgehende Geschichte zurück. Das Modul klärt die Entwicklungsstränge des Fach- und Sachbuchmarkts, vermittelt Definitionen beider Bereiche und stellt die Institutionen, Strukturen und Prozesse der Literaturproduktion vor. Insbesondere werden die Zusammenhänge zwischen Wissenspopularisierung, Literatur- und Gesellschaftsgeschichte sowie Buchmarkt vermittelt und dargelegt, welche gesellschaftlichen Funktionen Fach- und Sachbücher ausüben, und zu welchen Themen in der Geschichte und heute Fach- und Sachbücher publiziert worden sind. Ein Schwerpunkt des Moduls zeichnet die aktuellen Entwicklungen des Markts nach (u. a. Digitalisierung der Lesewelten), präsentiert aktuelle Marktdaten (beispielsweise Anzahl Neuerscheinungen, Umsätze, Verlage, Autoren, Verdienste, Erfolgsfaktoren) und macht auch deutlich, welche berufsbiografischen Voraussetzungen zum Fach- und Sachbuchautor führen.


Leseprobe 604 (157 kB)
 Michael Schikowski, M. A. - Freie Journalistenschule

Michael Schikowski, M. A.

Universität Bonn

Der Fach- und Sachbuchmarkt

Modul 605: Self-Publishing

Das Modul erläutert die Grundlagen der Buch- und Verlagswirtschaft und die Logik internetbasierten Publizierens als attraktive Alternative zu herkömmlichen Publikationswegen über Verlage. Zunehmend kann das Self-Publishing als gleichwertiger Weg des Publizierens verstanden werden mit Vorteilen wie der größeren Selbstbestimmung als Autor bis hin zu potentiell höheren Verdiensten – aber auch neuen Abhängigkeiten und Gefahren, die bewusst einkalkuliert werden müssen. Neben konkreten Fragen der technischen Umsetzung von Self-Publishing-Projekten vermittelt das Modul alle notwendigen Informationen des Vertriebs und des Selbstmarketings, das bei dieser Form des Publizierens zwangsläufig zum Thema wird. Die Bearbeitung dieses Moduls sollte erst nach dem Modul „Fach- und Sachbücher veröffentlichen“ erfolgen.


Leseprobe 605 (139 kB)
Dr. Alexander Schug - Freie Journalistenschule

Dr. Alexander Schug

Vergangenheitsverlag / Schug PR & Consulting

Öffentlichkeitsarbeit und Verlagswesen

Modul 606: Ghostwriting

Das Ghostwriting als Auftragsarbeit stellt einen besonderen Bereich des Fach- und Sachbuchmarkts dar. Das Modul stellt Markt und Umfeld des Ghostwritings ebenso vor wie die verschiedenen Arbeitsfelder – von Prominentenbüchern bis hin zu corporate books von Unternehmen und anderen Institutionen. Schwerpunkt des Moduls bilden die Arbeitstechniken des Ghostwriters. Daneben werden ausführlich die verschiedenen Wege der Auftragsakquise dargestellt und konkrete Fragen der Kundenbetreuung, Auftragsabwicklung, ethische sowie rechtliche Fragestellungen beantwortet, so dass eine Grundlage für einen erfolgreichen Einstieg in diesen Markt gelegt wird. Das Modul ist als Ergänzung zu den Hauptmodulen des Autorenlehrgangs konzipiert und sollte erst nach dem Studium der Module „Fachbücher schreiben“, „Sachbücher schreiben“ und „Fach- und Sachbuchmanuskripte bearbeiten, verarbeiten und gestalten“ belegt werden.


Leseprobe 606 (154 kB)
Dr. Andreas Schüler - Freie Journalistenschule

Dr. Andreas Schüler

Ghostwriting

Modul 607: Fach- und Sachbuchmanuskripte bearbeiten, verarbeiten und gestalten

Manuskripte werden nicht einfach geschrieben – sie werden sorgfältig bearbeitet, verarbeitet und gestaltet. Das Modul vermittelt praxisnah alle wichtigen Schritte nach der eigentlichen kreativen Textproduktion. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt, wie Texte sinnvoll gegliedert oder ausgezeichnet werden, wie man Verweise innerhalb eines Textes erstellt, Literatur angibt, Zitate einbaut etc. Das Modul vermittelt aber auch aus der Praxisperspektive, was die grundsätzlichen Aufgaben der Autoren in Zusammenarbeit mit Lektoren und Verlag sind, oder nach welchen Kriterien Texte selbst lektoriert und Korrektur gelesen werden können, um sie für eine Publikation perfekt und fehlerlos zu machen. Das Modul fasst alle formalen Aspekte des Umgangs mit Manuskripten zusammen.


Leseprobe 607 (143 kB)
Dr. Christian Jerger - Freie Journalistenschule

Dr. Christian Jerger

ad litteras

Lektorat & Korrektorat

Modul 608: Verlags- und Autorenrecht

Fach- und Sachbuchautoren werden mit zahlreichen rechtlichen Fragen konfrontiert, Fragen des Verlags- und Vertragsrechts, des Urheber- und Nutzungsrechts. Das Modul vermittelt das notwendige Wissen, um am Markt bestehen zu können, seine Rechte zu sichern und seine Rechte zu eigenen Gunsten zu managen. Die juristischen Seilstricke des Schreibens und Publizierens führen immer wieder zu Auseinandersetzungen, weshalb das Modul auch Wege aufzeigt, wie juristische Konflikte zielführend und konstruktiv vermieden oder ggf. gelöst werden können, beispielsweise durch Mediationen – oder in letzter Instanz durch Klagen. Alle Themen dieses Moduls werden leicht verständlich mit Beispielen aus der Praxis und der aktuellen Rechtsprechung illustriert, so dass kein juristisches Vorwissen notwendig ist.


Leseprobe 608 (146 kB)
 Sebastian Wolff-Marting - Freie Journalistenschule

Sebastian Wolff-Marting

W/M/W LLP

Verlags- und Autorenrecht

 Diana Wunderlich - Freie Journalistenschule

Diana Wunderlich

W/M/W LLP

Verlags- und Autorenrecht